Vom Körper des Denkens. Philosophische Perspektiven auf das Vergessen,

2014

Vorlesung, Gender-Lehrauftrag der Universität Luzern, HS 2014

 

Ausschreibungstext:

Sich zu vergessen, gilt in verschiedener Hinsicht als problematisch, selbstbewusst zu handeln hingegen wünschenswert. In der Vorlesung werden zuerst unterschiedliche Formen von Vergessen vorgestellt, systematisch auseinandergehalten und kritisch diskutiert. Dabei geht es auch um die Frage, inwiefern die Fähigkeit, aufmerksam zu sein oder ein eigenes Urteil zu fällen ebenso auf Formen von Vergessen angewiesen ist wie etwa die Kompetenz, sich auf ein Gegenüber einzulassen oder empathisch zu sein. In einem zweiten Teil der Vorlesung werden die Perspektiven der Philosophie auf das Vergessen durch Ansichten ergänzt, die der abendländischen Philosophie ihrerseits spezifische Formen von ‚Vergessen’ vorwerfen.